„Nun ist schon wieder ein Jahr vorbei.“
Müde stehe ich mit meinem Kaffee vor dem Küchenfenster und erinnere mich an die letzten Tage.
Meine spannendsten des vergangenen Jahres, denn im Felshaus fand wieder die Silvesterfreizeit statt.


Mit einem Lächeln erinnere ich mich an diese geniale Freizeit.
Es waren so viele verschiedene Eindrücke, dass ich gar nicht weiß, an was ich zuerst denken soll.


Wir hatten viele gute Programmpunkte, thematische Impulse mit Fragen über Identität, die eigenen Ziele im Leben, wie und wo ich in dieser Welt und mit Gott stehe. Es gab coole Workshops, die kreativ und lustig waren oder ein spannendes Thema behandelten.
Ich erinnere mich auch an meine verpeilte und doch sehr intensive Kleingruppenzeit und die vielen Möglichkeiten mit fantastischen Menschen ins Gespräch zu kommen.

So stehe ich, seltsam grinsend, vor dem Küchenfenster und fühle wieder das Feeling der Freizeit.
Die Entspanntheit, die die Mitarbeiter ausstrahlten, die Offenheit der über 30 Teilnehmer, das Gefühl der Verbundenheit, vor allem bei den Lobpreis-Sessions und die Freude, wenn es mitten in der Nacht doch noch Käsespätzle gibt.

In den vielen Jahren, in denen ich mit Crossover schon auf Freizeit gefahren bin, habe ich noch nie eine vergleichbare Freizeit erlebt wie dieses Silvester im Felshaus.
Man hat so viele Möglichkeiten den Tag zu verbringen, egal ob du am Programm teil nimmst, mit Leuten spazieren gehst oder halb im Fresskoma und in Jogginghose auf der Empore liegst und den Lobpreis-Proben zuhörst.
Es war so faszinierend und inspirierend, zu beobachten, wie kreativ alle auf dieser Freizeit waren. Beispielsweise gab es keinen Zeitpunkt, wo in der Kapelle mal keine Musik gespielt wurde.
Egal ob Lobpreis, Blues, Tanzmusik oder unbestimmte Melodien, ich habe es nicht einmal geschafft, einfach nur vorbei zu gehen, sondern konnte nicht anders als wenigstens einmal in die Kapelle zu schauen und zu lauschen.

Wenn man mich jetzt aber fragen würde, was ich auf dieser Freizeit am häufigsten gemacht habe, wäre meine Antwort die Folgende: „Ich war im Speisesaal.“

Das mag dem Einen oder Anderen jetzt vielleicht komisch oder verfressen vorkommen, aber lasst es mich erklären.
Denn neben den drei (mit Mitternachtssnack vier) genialen Mahlzeiten war dort immer etwas los. Wenn ich die Tür öffnete, konnte ich Gespräche, Lachen, angeregte Diskussionen oder Gejammere hören, weil mal wieder jemand 16 Karten beim Uno ziehen durfte.

Es war immer sehr unterhaltsam und unsere Gespräche gingen nicht selten bis tief in die Nacht. Allerdings konnte es durchaus passieren, wenn man dann doch gegen zwei ins Bett wollte, dass man über den neuesten Schabernack stolperte oder sich im frisch aufgebauten Wollnetz mit Knicklichtern verhedderte.

Es war aber nicht nur chaotisch und laut, sondern auch sehr besinnlich und ruhig.
Ich spüre wieder dieses warme Gefühl im Bauch, wenn ich an den emotionalen Lobpreis-und Segnungsabend oder den Neujahrsgottesdienst denke.

Ich nehme noch einen Schluck von meinem, mittlerweile kalten, Kaffee und verziehe das Gesicht. Der bittere Geschmack holt mich aus meinen Gedanken. Die Freizeit ist leider schon wieder vorbei und der Alltag hat begonnen. Allerdings, er ist nicht wie im vergangenen Jahr, sondern irgendwie anders.

Ich mache mich fertig und verlasse das Haus, auf den Weg in diesen komischen Alltag.
Denn ich gehe gestärkt mit neuen Wahrheiten und Zusagen, vielen veränderten Ansichten und Gottes Zuspruch in dieses neue unbekannte 2019.
Mit vielen neuen Freunden, die mich begleiten und der Gewissheit, dass ich im Felshaus immer willkommen und erwünscht bin, gehe ich weiter auf meinem Lebensweg.

Euch allen ein gesegnetes und schönes neues Jahr 2019! 

Eure Wiebke

Eindrücke


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